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Bei diesen Preischarts ist zu beachten, dass dieser für eine Reinheit von 99,99% (4N) und FOB China (FOB = Free on Bord), das heißt zuzüglich der Frachtkosten, Gestellungsgebühren, Zoll und Steuern gilt.
INDIUM: Symbol In, Ordnungszahl 49
Indium ist ein seltenes, silberweißes und weiches Schwermetall. Es gilt als eines der ersten Elemente, dessen Verwendung schon jetzt zu einer zunehmenden Verknappung führt und dessen natürliche Vorkommen bald vollständig erschöpft sein werden. Man spricht hier von einem Zeitraum von maximal 30 Jahren! Danach sind alle Indiumvorkommen erschöpft!
Das Metall wird zum größten Teil zu Indiumzinnoxid verarbeitet, das für Flachbildschirme und Touchscreens eingesetzt wird.
Indium wurde 1863 von den deutschen Chemikern Ferdinand Reich und Theodor Richter an der Bergakademie Freiberg entdeckt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Indium vor allem in der Elektronikindustrie, als Lötmaterial und in niedrig schmelzenden Legierungen eingesetzt.
Auch die Verwendung in Kontrollstäben von Kernreaktoren wurde mit der zunehmenden Verwendung der Kernenergie wichtig. Auf Grund der geringen natürlichen Vorräte von 11.000 Tonnen bei gleichzeitig hoher Nachfrage zählt Indium zu den knappsten Rohstoffen auf der Erde.
Indium kann zwar in den meisten Anwendungen durch andere Stoffe ersetzt werden, dabei verschlechtern sich jedoch häufig die Eigenschaften des Produktes oder die Wirtschaftlichkeit der Produktion. Indium ist vielseitig verwendbar, sein Einsatz ist jedoch durch die Seltenheit und den hohen Preis beschränkt.
Der größte Teil des produzierten Indiums wird nicht als Metall eingesetzt, sondern zu einer Reihe von Verbindungen weiterverarbeitet.
INDIUM in der INDUSTRIE:
Indium wird unter anderem für die Produktion von Dünnschichtsolarzellen, CIGS-Solarzellen, Leuchtdioden (LED), Fotodioden oder Laserdioden benötigt und in der Speicherschicht einer CD-RW ist unter anderem Indium enthalten. Flüssigkristallbildschirmen (LCD), organischen Leuchtdioden (OLED), Touchscreens und Solarzellen, alles Zukunftstechnologien und Branchen, die auf Indium angewiesen sind.
Des weiteren sind dies noch die einzigen funktionierenden börsennotierenden Wachstumsmärkte!
Preissteigerungen bei Indium sind in naher Zukunft absehbar. Indium kann mit vielen Metallen legiert werden. Viele dieser Legierungen, vor allem mit den Metallen Bismut, Zinn, Cadmium und Blei, besitzen einen niedrigen Schmelzpunkt von 50 bis 100 °C, dadurch ergeben sich Anwendungsmöglichkeiten beispielsweise in Sprinkleranlagen, Thermostaten und Sicherungen.
Da das ebenfalls verwendbare Blei giftig ist, dient Indium als ungefährlicher Ersatzstoff (neue EU-Verordnung über Verbot des Einsatzes von Blei!).
Das Foto Links zeigt einen Indiumbarren von 250 Gramm und einer Reinheit von 4N5 oder sprich 99,995%.
Diese Qualität 4N5 ist die am häufigsten angebotene, darunter (3N) ist ein Kauf zu überdenken, bzw. nur über den Kaufpreis zu rechtfertigen.
Ähnliche Barren gibt es im Prinzip in allen möglichen Gewichtsklassen und Reinheiten. Die höchstmögliche in größeren Mengen produzierte Reinheit ist 7N also 99,99999% und durch weitere Bearbeitung auf 9N steigerbar. Doch steht dies dann in keiner Relation zum Preis, da 100g 9N teurer sind als 1kg 4N5.
Doch im Bezug auf einen möglichen späteren Wiederverkauf ist es ratsam auf "glatte oder gerade" Gewichtungen zu achten.
Dies erleichtert erheblich die Preisbestimmung, z.B. Sie kaufen einen Barren mit 1194 Gramm, was ist hier der Wert? Wie schon an anderer Stelle erwähnt, die meisten Metalle sind mit fixen An- und Verkaufskursen in bestimmten Handelseinheiten versehen und börslich notiert, so auch Indium. Die Handelseinheit für Indium ist ein (1) Kilogramm.
Ein weiterer Grund sich beim Kauf von Indium für Barren mit "glatten oder geraden" Gewichtungen zu entscheiden, ist unserer Meinung nach Produzenten, die auf exakte Barrenformen und Größen setzen, wie 250 Gramm, 500 Gramm und 1000 Gramm und auf Wunsch Sondergrößen produzieren. Dies zeigt Sorgfalt und Überwachung im Produktionsprozess.
Das soll nicht heißen, dass andere Hersteller dies vermissen lassen, doch es ist einfacher eine Menge an Metall zu schmelzen und sie dann Pi mal Daumen in Barren zu gießen und erst am Ende des Produktionsprozesses das Gewicht zu bestimmen.
Bei INDIUM handelt es sich um ein von Privatinvestoren und Anlegern, auch von auf Sicherheit bedachten Privatkäufern sträflich vernachlässigtes jedoch leicht handelbares Metall, das größeres Gewinnpotential in sich birgt als Gold, Silber und Kupfer zusammen.
Zu Beachten ist jedoch bei obiger Aussage, dass für Indium nur ein kleiner und in sich geschlossener Markt exisitiert. Auch stellt sich die Frage dann, wer als Käufer von privaten Indiumhaltern auftreten wird. Jedoch ist anzunehmen, dass falls und wenn es soweit kommt, innerhalb kürzester Zeit sich ein Parallelmarkt und Handel etablieren wird.