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Nickel: Symbol Ni, Ordnungszahl 28, Dichte 8,908 g/cm³
Erstmals wurde Nickel 1751 vom schwedischen Chemiker Axel Frederic Cronstedt hergestellt. Benannt hatte er es nach Berggeistern "Nickeln" da es aussah wie Kupfererz jedoch kein Kupfer daraus gewonnen werden konnte.
Nachweislich jedoch wurde Nickel unwissentlich schon 3400 v.Ch. benutzt. In China wurde Nickel namentlich als weißes Kupfer 1700 v.Chr. in alten Schriften erwähnt und unter anderem in Münzen verwendet.
Nickel ist silbrig-weißes Metall, es ist sehr hart jedoch leicht schmiedbar.
Die bedeutensten Nickelproduzenten sind Russland, Australien und Kanada. Nickel kommt oftmals mit Cobalt zusammen vor. Die weltweit größten Verbraucher von Nickel sind China, Japan, USA und Deutschland.
Nickel in der Industrie:
Nickel spielt eine eher untergeordnete Rolle, jedoch ist es für die Herstellung von nichtrostenden (Nirosta) Stählen, Edelstählen (V2A) und als Legierungsmetall von enormer Wichtigkeit. Als Legierungsmetall bzw. Bestandteil von Legierungen und Superlegierungen auf Nickelbasis. Nickelmetalle und deren Legierungen werden auch als Münzmetalle eingesetzt (so z.B. Neusilber ist eine Legierung aus Kupfer-Nickel-Zink). Der Bekannteste ist der amerik. sogenannte Nickel mit einem "Indianerkopf" auf der Vorder- und dem Büffel auf der Rückseite. Durch seine hervorragenden chemischen Eigenschaften (Beständigkeit) findet Nickel in der chemischen Industrie Verwendung.