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Tellur: Symbol Te, Ordnungszahl 52, Dichte 6,24 g/cm³
Tellur wurde 1782 vom österreichischen Mineralogen und Chemiker Joseph Müller von Reichenstein bei Untersuchungen von Golderzen einer Mine nahe Sibiu im heutigen Rumänien entdeckt. Anfänglich hieß es bloß "metallum problematicum", erst der deutsche Chemiker Martin Heinrich Klaproth benannte dieses neue Element 1789 nach dem lateinischen tellus für Erde, Tellur.
Tellur kommt nur selten in gediegener Form vor und ist ein sehr seltenes Metall.
Die Weltjahresproduktion betrug 2005 134 Tonnen, Hauptproduzenten sind die USA, Peru, Kanada und Japan. Jedoch ist anzunehmen, da Tellur als Nebenprodukt bei der Kupfer und Nickelproduktion anfällt, dass auch alle anderen Industrienationen Tellur produzieren.
Tellur in der Industrie:
Tellur ist äußerst selten und in der Herstellung sehr teuer, deshalb sind die Einsatzbereiche in der Industrie begrenzt. Jedoch in der Dünnschichtsolarzellenherstellung, in thermoelektrischen Generatoren oder auch in neuartigen Speichermedien wird Tellur benötigt. Weitere Einsatzgebiete von Tellur werden in der sogenannten Schlüsselindustrie noch hinzukommen.
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